Ursprünge und Befreiungen

Eine dissidente Kulturtheorie

Vollständig überarbeitete Neuauflage
Opus Magnum, Stuttgart 2011

Nach mehr als 20 Jahren legt Carola Meier-Seethaler die Neufassung ihres 1988 erschienenen Buches "Ursprünge und Befreiungen. Eine dissidente Kulturtheorie" vor. Beweggrund dafür waren wissenschaftliche Fortschritte auf den Gebieten der Archäologie, Kulturgeschichte und Soziologie, die zur Revision einiger Annahmen führten. Jedes der vier Kapitel wird durch den Einbezug neuer Fakten bereichert, das letzte mit der kritischen Analyse der wirtschaftspolitischen und der religiös-moralischen Verwerfungen unserer Gegenwart.

Das Buch ist bestellbar über jede (Internet-) Buchhandlung. Verlag: opus magnum, Stuttgart. Auslieferung: Books on Demand, In de Tarpen 42, D - 22848 Norderstedt (Deutschland) ISBN 9783939322634, 548 S. mit farbigen Abbildungen, ca. € 39,90

Neue Wege 1/2012: "Ursprünge und Befreiungen - Ein grosses Werk neu aufgelegt" von Monika Stocker, Seite 20: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=new-001:2012:6#28

Widerspruch, Band 32(2013) Nr. 62 – Beiträge zu sozialistischer Politik – Eduard Käser, Seite 217: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wis-001:2013:32#222

Ursprünge und Befreiungen

Die sexistischen Wurzeln der Kultur

Fischer Taschenbuchverlag, 1992
Reihe: Die Frau in der Gesellschaft

Drei weitere Auflagen bis 1998

Die kulturkritischen Werke der 1980er Jahre sind voller berechtigter Anklagen gegen unsere gewalttätige und naturentfremdete Welt, in welcher der Mensch zunehmend „antiquiert“ (Günter Anders) ist und zwischen den Produkten seiner instrumentellen Vernunft nur noch einen funktionellen Platz einnimmt. Bei der Rede von der Selbstentfremdung des Menschen rückt das Schlüsselwort „Patriarchat“ immer mehr ins Zentrum und zwar am klarsten in der feministischen Kultur- und Gesellschaftskritik, die diesen Begriff nicht nur soziologisch fasst als sexistische Vorherrschaft der Männer über die Frauen, sondern darüber hinaus als ein Herrschaftssystem, das mit seinem Denken in den Kategorien der Macht dem gesamten kulturellen Leben seinen Stempel aufdrückt.

 

Ursprünge und Befreiungen

Eine dissidente Kulturtheorie

Originalausgabe
Archeverlag Zürich, 1988

Herrschaft, Krieg und Ausbeutung sind keine Grundgebenheiten des menschlichen Lebens. Die menschliche Kultur hat ihren Ursprung in friedlichen Gesellschaften, die den Frauen als Lebensspenderinnen magisch-religiöse Bedeutung und soziale Autorität verliehen. Das Patriarchat hat seinen Ursprung in der Rebellion der Männer gegen ihre anfängliche Zweitrangigkeit und trägt deshalb auf allen kulturellen Ebenen die Züge der Gewalt.

"Diese feministisch und psychoanalytisch gefärbte dissidente Kulturtheorie […] ist ein bedeutendes Stück Weiterführung der Aufklärung." (Rolf Wiggershaus, SWF). In der Sendung 'Das politische Buch' Mai 1989, hat Rolf Wiggershaus, Philosoph der Frankfurter Schule, Carola Meier-Seethalers Buch 'Ursprünge und Befreiungen. Eine dissidente Kulturtheorie' besprochen (schriftliche Fassung der Radiosendung vom ARCHE-Verlag zur Verfügung gestellt)
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Elsbeth Pulver in 'Schweizer Monatshefte', Juni 1989, Der Mann – das andere Geschlecht. Entwurf einer dissidenten Kulturtheorie.
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Review by Rolf Wiggershaus on the program 'Das politische Buch'
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Origins and Liberations. A Dissident Theory of Culture. Specimen Texts
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On the Patriarchal Transformation of Matricentric Cultures in: The Rule of Mars, edited by Dr. Cristina Biaggi, Manchester CT 2006,
ISBN 1-879198-31-2
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Von der göttlichen Löwin zum Wahrzeichen männlicher Macht

Ursprung und Wandel grosser Symbole

Kreuz Verlag Stuttgart, 1993

Im Mittelpunkt der frühesten Kulturen standen Symbole, die – analog zum weiblichen Lebensrhythmus - die grossen kosmischen Rhythmen von Werden und Vergehen abbildeten. Mit ihrer patriarchalen Umdeutung geht der ursprüngliche Sinngehalt verloren und setzt sich ein Denken in polaren Gegensätzen durch. Dies führte nicht nur zum Geschlechterkampf, sondern letztlich auch zur Zerstörung der Natur. Die Autorin legt in ihrer 'Archäologie' der Symbole deren verbindende, der 'Lebensfrömmigkeit' dienende Sprache wieder frei.

bibliorama, Schweizer Bibliotheksdienst, November 1993
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Im Buchhandel vergriffen, jedoch verfügbar im Internet-Verlag www.opus-magnum.de

Gefühl und Urteilskraft

Ein Plädoyer für die emotionale Vernunft

Verlag C.H. Beck München, 1. Auflage, 1997
Noch im Buchhandel erhältlich, 3. Auflage, 2001

Gottfried Kleinschmidt in "Informationen für Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer", Heft 55, 1998
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Jenseits von Gott und Göttin

Plädoyer für eine spirituelle Ethik

Verlag C.H. Beck München, 2001

Willy Spieler in "Neue Wege. Zeitschrift des religiösen Sozialismus", 1/2002
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Siehe auch bei Google Buchsuche

Das Gute und das Böse

Mythologische Hintergründe des Fundamentalismus in Ost und West

Kreuz Verlag Stuttgart, 2004

Jeder Fundamentalismus – sei es der islamistische, christliche oder jüdische – geht von einem heldischen Kampf des Guten gegen das Böse aus, wofür der Drachenkampf als ältestes Symbolbild steht. Es wird keinen Ausweg aus den verheerenden Glaubenskriegen geben, bevor solche Vorstellungen demaskiert und durch lebensbejahende Bilder ersetzt werden. Deshalb stellt die Autorin den Drachenkämpfern – in christlicher Version dem Ritter Georg – die alte Figur des Lebensträgers entgegen, wie er noch in der Gestalt des St. Christophorus erscheint.

Klaus Stiebert, HartzCommunication, Gesellschaft für Öffent-lichkeitsarbeit München, Heft 3/2004
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Im Buchhandel vergriffen, jedoch verfügbar im Internet-Verlag www.opus-magnum.de

Macht und Moral

16 Essays zur Aufkündigung patriarchaler Denkmuster

Xanthippe Verlag Zürich, 2007

Es geht um die Frage, warum wir heute einen backlash in der Geschlechterfrage erleben und wie aus der bisher oberflächlichen Gleichstellung eine echte Emanzipation für Frauen und Männer entstehen kann. Nur der Abschied von den Geschlechterpolaritäten und anderen dualistischen Denkmodellen wird zu einem ganzheitlichen Menschen- und Weltbild führen. Die Spaltungen zwischen männlich und weiblich, Denken und Fühlen, aber auch zwischen Natur- und Sozialwissenschaften müssen und können überwunden werden.

Klara Obermüller in NZZ vom Sonntag, 08.07.2007: https://www.nzz.ch/wider_die_patriarchalen_denkmuster-1.524842

Willy Spieler in „Neue Wege“, Zeitschrift des religiösen Sozialismus, 1/2008
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Im Buchhandel vergriffen, jedoch verfügbar im Internet-Verlag www.opus-magnum.de